hybr.id_space verbindet reale und digitale Welt

hybr.id space 1 2020 06 09Um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie Live-Kommunikation heute und morgen funktionieren kann, haben die Unternehmen Holtmann, ICT und deutschewerbewelt auf mehr als 400 qm in der Nähe vom Airport Hannover den ersten Raum einer hybriden Erlebniswelt geschaffen – den hybr.id_space.

Der hybr.id_space ist ein digital voll ausgestatteter wandelbarer realer Raum. Durch den kombinierten Einsatz moderner Technologien bietet er den Besuchern ein haptisches Markenerlebnis mit zusätzlicher digitaler Brand-Experience und den Nutzern gleichzeitig digitale Interaktion. Ausgehend von der physischen Plattform verbindet der hybr.id_space dann, digital verlängert, die beiden Welten und wird so zur hybriden Erlebnisplattform. „Wir möchten Unternehmen und Ihren Kunden wieder Lust auf Markenerlebnisse machen, ihnen Sicherheit für die Durchführbarkeit, unabhängig von äußeren Bedingungen, geben und Erlebnisse wieder greifbar machen. Dies weit über die heutigen Streaminglösungen hinaus auf einem neuen Level von morgen. Auf diesen real erlebbaren Lösungen aufbauend mit unseren Kunden neuartige Kommunikationsstrategien für Livekommunikation zu entwickeln, ist dabei unser Ziel“, beschreibt Jörg Zeissig, Geschäftsführer von Holtmann die Intention des hybr.id_space.

Der hybr.id_space ist modular und flexibel und kann für Live-Format in kürzester Zeit angepasst werden. Er verfügt über ein modulares Raumkonzept mit zentraler Bühne und 300 qm hochaufgelöste LED-Wände für verschiedenste Anforderungen an Präsentationsformate und Produktpräsentationen. Weiterhin bietet das Konzept den safety_space, der eine sichere Zugangskontrolle nebst Besuchermanagement ermöglicht.

Quelle: https://www.blachreport.de/nachrichten/top-news/18613-hybr-id-space-verbindet-reale-und-digitale-welt.html

Abbildung: hybr.id_space (Fotograf: Markus Schwalenberg)

Revolutioniert Corona die Messen?

3Plus Zarges MesseStudio 04 1Das Messe.Studio als Antwort für den Vertrieb mittelständischer Unternehmen

Fachmessen sind ein wichtiger Teil der Marketingstrategie vieler Unternehmen. Aber wie kann man seinen bestehenden und neuen Kunden begegnen, in Zeiten in denen man sich nicht persönlich treffen darf? Und: selbst wenn Messen wieder erlaubt sind, werden Besucher kommen oder hat Corona dauerhaft die Einstellung der Menschen zu Großveranstaltungen verändert?

Diese Fragen treiben wohl aktuell jedes Unternehmen um. Die DreiPlus Agentur für Messebau GmbH aus Vilshofen geht dabei mit ihren Kunden neue Wege, und holt die Messen seiner Kunden einfach zu sich in die Produktionshallen.

„Wie zahllose Firmen sahen wir uns sehr kurzfristig konfrontiert mit der Absage der LogiMAT – für ZARGES die wichtigste Messe des Jahres.“ erzählt Joost Knapen, Marketingleiter bei der ZARGES GmbH. „In einer Woche haben wir unser Messestand 1:1 in Vilshofen aufgebaut, ein Skript geschrieben, vor Ort gedreht, die Videos produziert, online veröffentlicht und unseren wichtigsten Kunden geschickt,“ erklärt Joost Knapen weiter.

3Plus Zarges MesseStudio 1„Im Gegensatz zu computeranimierten, virtuellen Messewelten transportiert man so neben den Produktinfos eben das drumherum das eine Messe auszeichnet: die Inszenierung der Marke, das Flair und vor allem die persönliche Note,“ erklärt uns Marlene Blazejewicz, Geschäftsführerin der DreiPlus Agentur für Messebau GmbH.

Das Konzept kommt an. Bei ZARGES plant man bereits einen zweiten Dreh in Vilshofen. "Das Ergebnis, intern sowie extern war einstimmig. Die Kunden waren begeistert von der Idee. Und wichtiger noch: wir haben hiermit viele Kunden erreichen können, die diese Messe normalerweise nicht besucht hätten!“, resümiert Joost Knapen.

Bei DreiPlus arbeitet man ebenso bereits an einer Ausweitung der Idee. „Wir sind bereits im Gespräch mit weiteren Kunden, die auch ihre Messestände bei uns aufbauen und dann teils sogar über Videoschaltung und persönliche Webtermine ihre Messeauftritte ins Home Office ihrer Kunden bringen. Für Firmen die keinen Zugriff auf ihren Messestand haben können wir in unserer mehr als 1500qm großen Halle auch in wenigen Tagen eine messereife Bühne für deren Produkte bereitstellen“, verspricht Marlene Blazejewicz.

Autor und Fotos: DreiPlus Agentur für Messebau GmbH

Hessischer Messebauer Artlife GmbH präsentiert erstes Home-Office auf Rädern

Bild1 Artlife Xtra RaumDeutschland arbeitet aktuell im Home-Office. Doch nicht überall haben Angestellte die Möglichkeit, in den eigenen vier Wänden einen angemessenen Arbeitsplatz einzurichten. Für Unternehmen, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen solchen Platz zur Verfügung stellen wollen, hat Artlife in Zusammenarbeit mit den nachhaltigen Projektentwicklern von treeship den Xtra-Raum kreiert: das deutschlandweit erste mobile Home-Office.

Event- und Messebauer haben es in jenen Tagen schwer. Das trifft auch auf die Artlife GmbH aus Hofheim im Taunus zu. Wegen stillgelegter Aufträge in der jetzigen Coronakrise meldete Geschäftsführer Stephan Haida für seine 50 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Kurzarbeit an. Die, die noch Arbeit haben, schickte er ins Home-Office. Doch ganz so einfach wie gedacht, war das nicht. „In unserer Firma gibt es Teammitglieder, denen schlicht der Platz für effektive, konzentrierte Heimarbeit fehlt“, berichtet der Geschäftsführer. Aber Haida wusste: „Wir haben eine Werkstatt und ganz großartige, fähige Mitarbeiter, die gemeinsam an einer Lösung arbeiten wollen.“ „Not macht erfinderisch“, so der Unternehmer. Die Idee eines ausgelagerten, mobilen Home-Office war schnell geboren.

Bild2 Artlife Xtra Raum AussenansichtDer Xtra-Raum liefert ideale Arbeitsbedingungen. Auf einer Grundfläche von acht Quadratmetern bietet er hochwertige, stylische Büromöbel, die sich individuell auf den jeweiligen Nutzer anpassen lassen. Ausreichend Stauraum in Regalen und Rollcontainer für Materialen, sowie eine Schreibtischlampe gehören zur Grundausstattung. Um ein möglichst angenehmes Arbeitsklima zu gewährleisten, verfügt er über eine Klimaanlage beziehungsweise Heizung. Auch ein WLAN-Router gehört zum Ausstattungsumfang. „Die Einrichtung erfüllt alle gängigen Anforderungen an einen Arbeitsplatz“, so Haida. Große Fenster lassen ausreichend Licht hinein, Jalousien erlauben blendfreies Arbeiten. Der kompakte Wagen ist ökologisch nachhaltig gefertigt, zum Beispiel wurden nur FSC-zertifizierte Holzwerkstoffe verwendet.

Bild3 Artlife Xtra Raum InnenansichtUm den benötigten Strom für Laptop, Drucker, Beleuchtung und weitere Anwendungen zu bekommen, gibt es zwei Varianten des Xtra-Raums: in der Grundversion wird der Strom über einen externen Anschluss zugeführt. Dafür reicht die Standard Schuko-Steckdose, die in jedem Haushalt vorhanden ist. In der High-End Version ist der Xtra-Raum auch mit einer Photovoltaik-Anlage erhältlich und damit autonom.

Gedacht ist der Xtra-Raum in erster Linie für Unternehmen, deren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in ihrem Zuhause keinen Platz für ein Arbeitszimmer haben und die die Arbeit vom häuslichen Familienleben konsequent trennen wollen. „Vielen Menschen fehlt schlicht und ergreifend der passende Raum für ruhiges und konzentriertes Arbeiten. Genau das bietet unser Modul“, so Haida. Aufgestellt werden kann der Xtra-Raum etwa auf dem Grundstück des Mitarbeiters. Um den Auf- und Abbau des Wagens kümmert sich Artlife.

„Wir glauben, dass das Arbeiten nach Corona ein anderes sein wird, und dass unsere mobilen Büros, unabhängig von der Coronakrise, weiterhin zum Einsatz kommen“, erklärt Stephan Haida. „Wir bieten ein nachhaltig produziertes Produkt, das eine lange Lebensdauer hat.“

Interessenten können den Xtra-Raum kaufen, leasen oder für einen bestimmten Zeitraum mieten. Der Kaufpreis pro Stück liegt bei rund € 15.000. Der Preis variiert zudem mit der Ausstattung. Mietpreise hängen stark von der Mietdauer ab.

Weitere Informationen zum mobilen Bürowagen gibt es online unter www.artlife.eu, per Telefon unter 06122 504-118 oder unter der E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Bild 1: Stephan Haida, Geschäftsführer der Artlife GmbH, präsentiert den Prototypen des Xtra-Raum.

Bild 2: Finale Entwurfsidee für die Serienproduktion des Xtra-Raum.

Bild 3: Ein vollwertiger Arbeitsplatz. Blick in den Innenraum des mobilen Büros.

Autor und Bilder: Artlife GmbH

In fünf Tagen zum virtuellen LEDVANCE-Messeauftritt

Ledvance FrontIn der Theorie sind virtuelle Messestände schon länger ein Thema, aber sie wurden selten eingesetzt. Das Studio Bachmannkern setzte für den abgesagten LEDVANCE-Auftritt von LEDVANCE, eines der weltweit führenden Unternehmen in der Allgemeinbeleuchtung für professionelle Kunden und Endkonsumenten, auf der verschobenen Light+Building in Rekordzeit einen rein digitalen Messeauftritt um.

Bachmannkern Ledvance InnenansichtUm mit seinen weltweiten Kunden in Zeiten von Veranstaltungsabsagen und Reisebeschränkungen trotzdem kommunizieren und die neuen Produkte vorstellen zu können, entschied sich LEDVANCE kurzfristig für einen „digitalen Zwilling“ des geplanten realen Messestandes, der bereits beim Messebauer auf die LKWs gepackt war. Ein fünfköpfiges Team aus Designern und Architekten von Studio Bachmannkern passte zusammen mit Programmierern die vorhandenen 3D-Daten für die virtuelle und interaktive Version an. Eine besondere zeitliche Herausforderung war die realistische Darstellung der vielen Produkte, die mit vertiefenden Informationen und eingebundenen Medien versehen werden mussten.

Bachmannkern LedvanceBei den Unternehmen sind viele Messeprojekte in der Planung. Im Augenblick lässt sich in vielen Fällen nicht absehen, wie die Messen stattfinden und wie das Besucherverhalten sich entwickeln wird. Deshalb sind gerade jetzt „digitale Zwillinge“ von Messeständen für die reale und virtuelle Messekommunikation sinnvoll. Da Studio Bachmannkern mit 3D-Software schon in der Konzeptphase recht detailliert arbeitet, ist der Aufwand überschaubar einen „digitalen Zwilling“ zu erzeugen, der dann auch aus der Ferne alternativ oder exklusiv virtuell erlebbar ist.

Bachmannkern Ledvance Hotspot Grundriss Welcome DeskEgal ob eine Messe abgesagt, verschoben wird oder wichtige Besucher nicht kommen, so haben die Aussteller immer die Möglichkeit und die Sicherheit, mit ihren wichtigsten Kunden und Zielgruppen zu kommunizieren. Dirk Bachmann-Kern, CEO von Studio Bachmannkern, empfiehlt: „Eine Virtuelle Variante sollte man fest einplanen, um den wirtschaftlichen und kommunikativen Schadenfall einer Messeabsage oder -verschiebung abzudämpfen."

Studio Bachmannkern arbeitet gerade an der Integration von echten interaktiven Elementen, die Austausch wie bei einem Online-Game ermöglichen.

Autor: Stephan Schäfer-Mehdi für Studio Bachmannkern GmbH

Abbildungen: Studio Bachmannkern GmbH

Derzeitige Schadenswirkung des Corona-Virus auf die Messebaubranche: 426 Mio. EUR

Famab Logo neuFAMAB fordert schnelle und unbürokratische Unterstützung für geschädigte Unternehmen

Die Messebaubranche wird durch den Ausbruch des Corona-Virus im extremen Ausmaß getroffen. Durch Kombination von Absagen von Ausstellern, sowie Absagen oder Verschiebungen durch Veranstalter finden derzeit 80% der geplanten Messen nicht statt.

„Was da gerade über uns hereinbricht, würden Meteorologen als den perfekten Sturm bezeichnen“, erklärt Jörn Huber, Vorsitzender des FAMAB e.V. „Die Unternehmen unserer Branche sind dieser Situation ohne Handlungsoptionen regelrecht ausgeliefert und benötigen dringend Hilfe“. „Wir beobachten die gesellschaftlichen und politischen Strömungen in dieser Angelegenheit mit großer Sorge. Die Folgen für den gesamten Messestandort Deutschland – dem langjährigen Weltmarktführer – werden drastisch sein, wenn nicht sehr bald wieder vernunftgeprägtes Handeln einkehrt“.

Der FAMAB e.V. hat gemeinsam mit dem Research Institute for Exhibition and Live-Communication (R.I.F.E.L.) in einem ersten Schadenbericht der Deutschen Messebaubranche V 1.0 die aktuell abschätzbaren Schäden für die Unternehmen der Branche ermittelt. Demnach muss von einem akuten Schaden in Höhe von 426 Mio. EUR ausgegangen werden. Dieser Schaden beruht ausschließlich auf der Auswertung der bisher erfolgten Absagen/Verschiebungen durch die Veranstalter. Einzelne Absagen von Ausstellern auf Messen, die letztlich stattgefunden haben, sind nicht berücksichtigt.

Der gesamte volkwirtschaftliche Schaden beläuft sich derzeit auf 1.063 Mio. EUR. Auch hier muss festgestellt werden, dass der Schaden derzeit nur über einen verhältnismäßig kurzen Zeitraum erhoben werden konnte. Sollte sich die Situation rund um die Messen in Deutschland nicht kurzfristig und nachhaltig verbessern ist von einem Vielfachen des derzeit vorliegenden Schadens auszugehen.

„Hier ist nun schnelles und konsequentes Handeln der Politik erforderlich. Wir benötigen schnellstens ein Paket an geeigneten Maßnahmen. Eine ganze Branche mit 5.000 Unternehmen und 150.000 Mitarbeitern steht regelrecht auf dem Spiel“, Jörn Huber, Vorsitzender des FAMAB e.V.

Autor und Abbildung: FAMAB Kommunikationsverband e.V.


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