Ein Jahr nach der Erstzertifizierung hat meplan ein Überprüfungsaudit nach ISO 20121 durchgeführt. Ziel war die systematische Bewertung der bestehenden Prozesse im Nachhaltigkeitsmanagement sowie die Ableitung konkreter Maßnahmen für die weitere Entwicklung. Die Ergebnisse zeigen, in welchen Bereichen etablierte Abläufe bereits wirksam greifen, wo Anpassungsbedarf besteht und an welchen Stellen interne Standards im operativen Alltag noch konsequenter umgesetzt werden müssen.
Die Norm ISO 20121 definiert ein Managementsystem für nachhaltige Veranstaltungsorganisation auf Basis des PDCA-Zyklus. Dieser umfasst die Phasen Plan, Do, Check und Act und beschreibt einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Nachhaltigkeit wird damit als strukturierter Managementansatz verankert, der strategische und operative Entscheidungen ebenso einbindet wie Verantwortlichkeiten und interne Abläufe. Ziel ist eine systematische Steuerung und fortlaufende Optimierung entlang klar definierter Kriterien.
Mit dem Abschluss des Überprüfungsaudits startet für meplan bereits der nächste PDCA-Zyklus. Bestehende Prozesse sollen weiter präzisiert, Erfahrungen aus der praktischen Anwendung integriert und das Nachhaltigkeitsmanagement noch stärker im Projektalltag verankert werden. Neben internen Erkenntnissen fließen auch externe Impulse in die Weiterentwicklung ein.
Eine praxisorientierte Einordnung der Norm bietet der „Quick Guide ISO 20121 – Nachhaltigkeitsmanagement in der Veranstaltungsbranche“. Die Publikation beschreibt die schrittweise Implementierung der Anforderungen in Unternehmensstrukturen und greift typische Fragestellungen aus Event- und Messemanagement sowie Livekommunikation auf.
meplan ist in dem Fachbuch mit einem Praxisbeitrag vertreten. ESG-Managerin Isabella Anders von meplan schildert dort Erfahrungen aus der Umsetzung im Unternehmen und beschreibt Herausforderungen bei der Integration der Norm in bestehende Prozesse.
Quelle: www.newslounge.de
Abbildung: Quick Guide ISO 20121 (Foto: meplan)