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Nicht nur die Harten kommen in den Garten

Geschrieben am 15. Januar 2021.
Veröffentlicht in Agentur.
Nicht nur die Harten kommen in den Garten

gardenminds Teamarbeit MöbelbauEin Jahr Live-Kommunikation mit Corona liegt fast hinter uns. In Lockdowns und Lockerungen wurden viele Ideen geboren und noch mehr kopiert. Fast alles an Business Ideen und -Modellen war ein Spin-off von dem, was wir immer so machen. Originäre Ideen sind rar, das sehen wir oft genug bei der Kreation. Umso überraschender ist „gardenminds“. Das ist so ein Ding, bei dem man anerkennend denkt, „Mist, warum hatte ich die Idee nicht.“ Corporate Gardening ist im Silicon Valley und den USA im Rahmen von Work Life- Balance-Projekten und Achtsamkeit entstanden und ließe sich auch auf die Klostergärten zurückführen.

Astrid Pieper und ihre KPP Event GmbH geht mit ihrem Projektpartner Christian Blume raus ins Grüne und bieten eine Plattform an, die sinnliche und sinnvolle Erlebnisse bietet. Am Standort Düsseldorf entsteht das erste Projekt auf der sprichwörtlich grünen Wiese unter alten Bäumen: auf einer Streuobstwiese direkt am Flüsschen Düssel.

Ein bisschen Utopie und Vision muss dabei sein. Denn irgendwann ist der Lockdown und sind die Kontaktbeschränkungen wieder lockerer. Dann ist das Bedürfnis nach Teamspirit hoch. An der frischen Luft mit Abstandmöglichkeit können Mitarbeitende von Unternehmen dann gemeinsam die Erde vorbereiten, säen und später ernten und auch feiern, auch schon deutlich, bevor die Gesellschaft durchgeimpft ist. Zugleich entsteht eine Location für Events, Meetings, Workshops, Team-Buildings und Kurse.Nachhaltigkeit hat bei dem Projekt viele Dimensionen. Es gibt nicht nur einen äußerst klimafreundlichen CO2-Fußabdruck, sondern es gelingt auch aus der Singularität unserer Arbeit auszubrechen. Anstatt eines hohen kurzfristigen Aufwands, wird der über einen längeren Zeitpunkt verteilt. Das ist sicher eine der Herausforderungen, die Beteiligten langfristig zu begeistern. Schade wäre es, wenn die Pflanzen und die Idee verdorren. Das ist ein Problem einiger Corporate Gardening-Projekte. Gerade die große Sinnhaftigkeit und Vielseitigkeit wirkt dem sicherlich entgegen. Außerdem sind jede Menge Aktivitäten und Events geplant, die das Interesse und die Motivation hochhalten.

Für Astrid Pieper ist das Projekt keine Eintagsfliege, um mal eben die Coronazeit zu überstehen: „Wir habe das Modell des Corporate Gardens weitergedacht und schaffen einen Raum, der sich perfekt auch an die zukünftigen Zufriedenheitsbedürfnisse von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anpasst. Ein perfekter Nährboden für mehr Motivation, neue soziale Nähe und Verbundenheit zum jeweiligen Unternehmen. Es wird ein Ort, an dem wir neue Ideen, Visionen und Innovationen pflanzen, indem wir die Nutzenden mit Denkern, Lenkern und Impulsgebern zusammenbringen.

Autor: Stephan Schäfer-Mehdi
Abbildungen: gardenminds / KPP Event GmbH


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