Die BAUM-Tagung und Preisverleihung 2026 findet am 9. und 10. September im Europa-Park Dome in Rust statt. Unter dem Motto „Confiance en Europe – Zuversicht in Europa. Risiken meistern, Chancen nutzen“ beschäftigt sich die Konferenz mit nachhaltigem und wertebasiertem Wirtschaften. Bei der Veranstaltungsplanung setzt BAUM auf eine datenbasierte Bewertung der Umweltauswirkungen.
Nach der erstmals vorgenommenen Stoffstrombilanz und der Ermittlung des Event Carbon Footprint für die Jahrestagung 2025 sollen die gewonnenen Erkenntnisse in diesem Jahr in die Planung und Umsetzung einfließen. Nachhaltigkeitsmaßnahmen werden damit anhand von Daten und Ergebnissen überprüfbar. „Sustainability by Design“ soll zugleich als Prinzip des Konferenzdesigns in die inhaltliche Gestaltung einfließen.
Für die Tagung und Preisverleihung 2026 erstellt die Nachhaltigkeitsberatung 2bdifferent erneut den Event Carbon Footprint. Die Bilanzierung orientiert sich an den Prinzipien des Greenhouse Gas Protocol und berücksichtigt wesentliche emissionsrelevante Bereiche. Dazu gehören Mobilität und Übernachtungen, Locationbetrieb und Energie, Catering, Veranstaltungstechnik, Mietmobiliar, Logistik, Reinigung, Personalservices und veranstaltungsbezogene Materialien.
Um die Datengrundlage zu verbessern, werden die beteiligten Umsetzungspartner in die Erhebung eingebunden. Herkunft der Daten, Annahmen und Berechnungsgrundlagen sollen dokumentiert werden. Liegen keine exakten Verbrauchs- oder Aktivitätsdaten vor, kommen konservative Berechnungsansätze zum Einsatz.
Mit dem Europa-Park Dome nutzt BAUM eine bestehende Eventlocation mit vorhandener Veranstaltungsinfrastruktur. Raum-, Technik- und Serviceausstattung sollen möglichst vorrangig eingesetzt und zusätzliche Aufbauten sowie Materialeinsätze auf ihre Notwendigkeit geprüft werden. Für die Bilanzierung werden außerdem veranstaltungsbezogene Angaben etwa zu Strom, Wärme, Wasser und Abfall erhoben.
Besonderes Augenmerk liegt auf Bereichen mit hohem Einfluss auf die Gesamtbilanz. Vorgesehen sind unter anderem Maßnahmen zur Steuerung der Teilnehmermobilität, Programmzeiten zur Vermeidung zusätzlicher Übernachtungen, ein überwiegend pflanzenbasiertes Catering mit regionalen Produkten sowie Nachhaltigkeitsvorgaben für Partner und Aussteller.
Verbleibende Emissionen sollen transparent ausgewiesen werden. Ergänzend unterstützt BAUM gemeinsam mit Primaklima einen Klimaschutzbeitrag, der getrennt von der eigentlichen Emissionsbilanz betrachtet wird.
Quelle: www.newslounge.de
Abbildung: Key Visual zur BAUM-Tagung 2026 (Grafik: BAUM e.V.)