So könnte es gehen

Approving The Return rubber stamp. Grunge design with dust scratches. Effects can be easily removed for a clean, crisp look. Color is easily changed.In meinem letzten Beitrag „Vorwärts in die Zukunft“ habe ich die Frage gestellt, wie es für alle Protagonisten in der Live-Kommunikation weitergehen kann, wenn es um Corporate Formate geht. Zwischenzeitlich sind die Infektionszahlen gestiegen und es gibt wieder mehr Risikogebiete.

Zurück zu Events und Messen in größerem Umfang kann es nur geben, wenn es ausreichend wirksame Impfstoffe gibt und ein Großteil der Bevölkerung, auch international, durchgeimpft ist. Das wird noch dauern Die Alternative ist das Durchtesten. Aber auch hier ist die Krux, dass die jetzigen Verfahren (Bayern lässt grüßen) nicht ausreichen. Eine neue Generation an Test müsste überall verfügbar, preiswert und zuverlässig sein. Und er müsste innerhalb von weniger als einer halben Stunde ein Ergebnis zeigen. Dann könnte man auch kurz vor einer Veranstaltung oder Messe reihenweise testen. Auch da bleiben noch viele Fragen offen, aber auch diese Option ist noch nicht in Sicht.

Also bleibt es dabei, kaum ein Unternehmen wird es riskieren, dass sich Mitarbeiter, Kunden, Händler oder Journalisten infizieren. Die Frage, die ich stellte, wiederhole ich gerne: Wie kriegt man die Verantwortung des Einzelnen, aber die Finanzierung durch Unternehmen so zusammen, dass zumindest ein Teil der Live-Kommunikation wieder stattfinden kann? Ich hätte da eine Idee.

Es muss wieder Veranstaltungen geben, die Agenturen und Dienstleister realisieren. Für viele Unternehmen sind die zum einen unwirtschaftlich, zum anderen „zu riskant“. Wie wäre es also, wenn man einen Fonds gründet? In den zahlt der Bund ein, vielleicht auch die Länder, dazu die veranstaltenden Unternehmen und soweit das noch möglich ist auch die Agenturen und Dienstleister, sei es auch symbolisch. Aus dem Fond werden die Fehlbeträge gezahlt, die Events und Messen gerade unwirtschaftlich machen. Somit wird keine Untätigkeit subventioniert, sondern eine Branche für das bezahlt, was sie am besten kann. Bei der Beteiligung der Unternehmen wird es nicht leicht, aber wenn sie Live-Kommunikation als unverzichtbar ansehen, dann sollten sie ihr Scherflein beitragen.

Bleibt die Frage von Infektionsrisiko und Verantwortung. Daher sollten gezielt Events stattfinden, die nicht von den Unternehmen selbst veranstaltet werden. Aber die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder Partner können die Veranstaltungen individuell nutzen. Themen wie Motivation, Strategie, Nachhaltigkeit oder Digitalisierung bieten sich an. Die Finanzierung kann über den Fonds erfolgen oder durch Beiträge der Unternehmen. Hierzu könnte man Pilotevents machen. Für Agenturen bietet sich die Aufgabe des Veranstalters an. Auch dieser Weg wird kein leichter sein, aber was sind die Alternativen? Ich gebe den Ball jetzt einfach mal weiter an FAMAB und CO. und freue mich, wenn man mich auf dem Laufenden hält.

Autor: Stephan Schäfer-Mehdi

Bildquelle: Depositphotos / lkeskinen0


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