Wie face to face Healthcare-Events virtuell umsetzt

Artikel facetofaceNur wenige Tage Zeit blieb der Kölner Agentur face to face für die komplette Umstellung eines Außendienst-Trainings, um das Konzept einer Präsenzveranstaltung für ein Online-Format zu adaptieren. Rund 40 Teilnehmer sollten ein neues Trainingskonzept für Apotheken kennenlernen und in unterschiedlichen Workshops praktizieren. face to face hat den ursprünglich geplanten Live-Event neu aufgesetzt, so dass für die Teilnehmer im Home Office alle Elemente nun in Form digitaler Erlebniswelten bereitgestellt wurden. Geschäftsführer Marco Dröge: „Selbstverständlich funktioniert das nicht, indem man die geplanten Einheiten einfach verkürzt online anbietet. Das kann zu einem herben Interessensverlust auf Seiten der Teilnehmer führen. Die Qualität und Langlebigkeit einer digitalen Maßnahme hängen in höchstem Maße mit deren emotionaler Wirkung zusammen.“

Wenn die spezifischen Voraussetzungen geschaffen und maßgeschneiderte Lösungen, passend zum Produkt, Lernziel und zur Zielgruppe, gefunden werden, sind Online-Events derzeit eine gute Alternative zu Präsenzveranstaltungen. Aus Sicht von Marco Dröge besteht allerdings mittelfristig die Kunst darin, wieder einen Mix von On- und Offline-Formaten mit einer Verknüpfung aus beiden Welten zu wählen. „Wir verstehen unsere Aufgabe gerade jetzt darin, unseren Kunden Mut zu machen, ihre Kommunikationsziele trotz der aktuellen Situation zu erreichen.“

Für die Schulung des Außendienstes wählte das face to face-Team ein Konzept, das stark auf Interaktionen unter anderem mit Quiz-Fragen setzt. Für ein Pharmaunternehmen wurde eine Ärztefortbildung mit CME-Zertifizierung ins Digitale transferiert: Die rund 200 Mediziner nahmen an einem so genannten „Online-Meeting in BlueJeans“ teil. Und für einen weiteren Kunden realisierte die Agentur eine „connected session“: Dabei wurden rund 600 Führungskräfte und Projektmanager aus 15 Ländern zeitgleich zu zwei Live-Acts in den USA und Deutschland zugeschaltet. „Wir haben ein spannendes Networking-Konzept für eine Event-App entwickelt, die es erlaubt, anhand von Namensschildern interaktiv Kontakte auszutauschen und so mit Kollegen ins Gespräch zu kommen – und das sogar um die halbe Welt“, erläutert face to face-Kreativdirektor Sascha Syndicus.

Den vielleicht größten Vorteil von Online-Events sieht Sascha Syndicus darin, in den Bereich virtueller Realitäten vorzudringen. Referenten können dabei sogar als 3D-Avatare durch einen 360°-Bodyscan in der virtuellen Welt mit ihrem eigenen Gesicht und Körper vertreten sein. „Diese Möglichkeiten werden gerade erst aufgrund der Verfügbarkeit entsprechender Hardware erschlossen – und wir sind stolz darauf, in diesem Bereich mit Vorreiter zu sein“, so Geschäftsführer Marco Dröge.

Quelle: www.blachreport.de

Abbildung: Durchführungsempfehlungen für digitale Events (Grafik: face to face)


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