Virtuelle Freiräume

Experimentelle virtuelle Räume von Studio BachmannkernVirtuelle Räume sind echte Freiräume. Wir sollten uns davon lösen, die Realität möglichst detailgenau nachzubauen. Also weg von digitalen Messen und Messeständen, hin zu wirklich immersiven Erlebnissen in der Virtualität. Endlich haben wir die Möglichkeit die Schwerkraft auszuhebeln und auch alle sonstigen Begrenzungen, die uns eine Location oder eine Messe auferlegen, ob baulicher oder finanzieller Art. Denn der Cyberspace ist unendlich und unterliegt auch keinen unmittelbaren physikalischen oder monetären Gesetzen.

Vieles, was gerade an VR-Räumen realisiert wird, ist leider die Simulation der realen Welt. Da werden enge Eckstände mittels Bits und Bytes gebaut, obwohl das doch gar nicht nötig wäre. Lassen wir doch Gegenwart und Zukunft, das Vertraute und das Neue aufeinandertreffen.

Experimentelle virtuelle Räume von Studio Bachmannkern 2Es ist Zeit für gutes Design. In guter Bauhaus-Tradition sollten wir dabei die Funktionalität nicht vergessen wie Einfachheit, Anwenderfreundlichkeit und Multiuser-Experience. Einfachheit bedeutet möglichst wenige technische Hemmschwellen, egal auf welchem Gerät. Gerade bei BtoB-Zielgruppen sind die technischen Voraussetzungen bei der Hardware nicht gerade HighEnd.
Anwenderfreundlichkeit heißt möglichst intuitive Bedienerführung, ohne komplizierte Anmeldeverfahren. Multiuser-Experience erlaubt auch soziale Interaktion. Mehrere Teilnehmer sind gleichzeitig und gemeinsam Teil des virtuellen Erlebnisses sind. Das kann Host zu Guest sein, aber auch auf Augenhöhe peer to peer.

Autor: Stephan Schäfer-Mehdi
Abbildungen: Experimentelle virtuelle Räume von Studio Bachmannkern


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