Live-Kommunikation und die Zukunft im Kaffeesatz

Depositphotos dewalddewaldkirstenUm über das Jahr 2020 spekulieren zu können, habe ich mich in ein hippes Café begeben und den Kaffeesatz der verschiedensten Sorten von Latte Macciato bis zu einem Cold-Brew-Coffee studiert. Außer Herzrasen, brachte diese Methode keine neuen Erkenntnisse für die Live-Kommunikation. Aber ein paar Gedanken konnte ich schweifen lassen.

Der Jahreswechsel nähert sich und das ist ja immer ein Zeitpunkt für Rück- und Ausblicke. Wenig wird sich 2020 ändern, denn vieles hat sich schon 2019 geändert. Generell ist unsere Branche ebenso in einer Transformation wie die Welt unserer Kunden.
Der Status Quo täuscht, wenn wir das „Business as usual“ sehen. Incentives auf Kreuzfahrtschiffen finden weiter statt wie die fahrdynamischen Launches von Sportwagen. Vielleicht fahren die ersteren dann in Zukunft alle mit Erdgas und die zweiten rauschen dann vollelektrisch auf die Bühne. Aber wie lange noch werden diese archetypischen Inszenierungsformen Bestand haben, - und vor allem wie betrifft das dann die Businessmodelle, die daran hängen?

Es gibt sie immer noch, die unzähligen Pitches und die vielen durchgeführten Projekte. Wie sind da die Erlöse? Bei den Messen ist zum Beispiel der Schwund unverkennbar. Ausstellerflächen werden verkleinert, Budgets geschrumpft und selbst eine IAA oder der Genfer Autosalon geraten in einen Trudelbewegung. Und was bedeuten die Insolvenzverfahren von so etablierten Playern wie Triad und Kofler, waren die Probleme hausgemacht?

„Keep calm and drink tea!“ Vielleicht sollte man es zunächst einfach den Brexit gebeutelten Briten gleichtun. Ich bin gespannt, was es auf und vor allem vor den verschiedenen Bühnen des BrandEx-Festivals am 14. Januar 2020 in Dortmund zu hören gibt. Ich werde berichten.

Autor: Stephan Schäfer-Mehdi
Abbildung: Depositphotos - Urheber: ewald@dewaldkirsten


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