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Frauen, hört die Signale

Frauenpolitikerin Zuschnitt 2100 Jahre FrauenpowerZum Internationalen Weltfrauentag am 8. März 2019 ein paar männliche Gedanken zum „Gender-Gedöns“ in unserer Branche.

Es gibt viele Männer und auch einige Frauen in der Welt und wahrscheinlich auch in unserer Branche, die den Feminismus hassen, ablehnen oder als erledigt ansehen. Seit den Suffragetten scheint kaum eine politische Bewegung in der westlichen Welt so erfolgreich gewesen zu sein. 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland, eine Bundeskanzlerin seit gefühlten Ewigkeiten - und es gibt Frauen inzwischen sogar in Aufsichtsräten und Vorständen der Dax-Konzerne. In unserer Live-Kommunikationsbranche gibt es die Gründerinnen oder  Inhaberinnen und selbst bei den einstmals  sehr männlich dominierten Gewerken fallen uns die Riggerinnen und weiblichen Stage-Hands auf. Also könnte man heute doch wunderbar einen Schlussstrich ziehen mit dem ganzen „Gender-Gedöns“.

Nein, auch wenn ich jetzt nicht die *innen-Schreibweise einführe, es bleibt doch noch Einiges zu tun. Sonst wären Events wie „She Means Business“ überflüssig. Am 20. Mai 2019 thematisiert die Konferenz im Vorfeld der IMEX wieder Diversität, Geschlechtergleichstellung und Emanzipation und richtet sich an weibliche und männliche Meeting- und Event-Strategen. Alle sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren und von den inspirierenden Gastrednern und -rednerinnen mehr über die zentralen Frauenthemen von heute zu lernen.

Denn #Aufschrei, #Weinstein und #MeToo zeigen, dass der Sexismus strukturell ist. Verbale oder tätliche Übergriffigkeit von männlichen Kollegen, Kunden oder Event-Teilnehmern ist kein „Kavaliersdelikt“ und auch nicht ausgestorben. Wer sich die Homepages der Messe- und Event-Personalagenturen anschaut, sieht überwiegend blonde junge Frauen in Kleidergröße 34 bis 36. Und auch bei den Events selbst ist es nicht anders. Viele junge Frauen können damit umgehen, die Frage bleibt, ob auch die Männer.

Doch der strukturelle Sexismus lauert noch wo anders. Wenig geändert hat sich nämlich beim Thema Karriere und Arbeitsbedingungen. Natürlich ist das beim Projektgeschäft nicht einfach Familie und Job unter einen Hut zu bekommen. Was auch oft für Väter gilt. Aber wer es in Agenturen als Frau nach ganz oben schaffen will, die muss immer noch ihren eigenen Laden aufmachen. Berufstätigkeit und Karriere auf der einen, Schwangerschaft und Familie auf der anderen Seite bleiben Karrierehindernisse. Mal schauen, was sich durch die Ansprüche der Generation Y to Z und durch den Fachkräftemangel dann doch so tun wird.

In Deutschland finden am 8. März nicht nur unzählige Veranstaltungen, Kundgebungen und Demonstrationen statt, sondern auch ein bundesweiter Frauenstreik.

Autor: Stephan Schäfer-Mehdi

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