Webcast rückt Eventplattformen in den Fokus

Webcast Eventplattformen BlachIm Webcast „Studio Blach – Live aus dem H’Up“ haben Sabine Reise, Geschäftsführerin von allseated, Natascha Weil, Team Lead Fairs & Exhibitions Automotive Continental Teves, und Markus Scheele, Vorstand event it, über Eventplattformen diskutiert. Die Moderation übernahmen Michael Hosang, Studieninstitut für Kommunikation, und Peter Blach vom BlachReport.

Was zu fragen war: Gehen Digital-/Hybrid-Events auch ohne Eventplattformen? Was sind die Trends bei Eventplattformen? Welche persönlichen Erfahrungen gibt es? Welche Features sind jetzt und in Zukunft gefordert? Welche Rolle spielt die DSGVO? Was darf eine Eventplattform kosten? Mieten oder kaufen? Welche Schnittstellen braucht eine Eventplattform? Wie sieht es mit der Usability aus? Was tun, wenn die Eventplattform streikt? Ist die Integration von Locations/Venues/Messeständen erforderlich? Was sind die Entscheidungskriterien für die richtige Plattform? Antworten gibt es auf dem YouTube Channel Studio Blach.

Quelle: www.blachreport.de

Abbildung: Studio Blach – Live aus dem H’Up (Foto: Simon Köhler/BlachReport)

Die Nägel sind gehämmert

dl magenta moon gardenDie ADC-Nägel wurden eingeschlagen. Es waren weniger als 2020, aber insgesamt mehr Einreicher. Erwartungsgemäß gab es deutlich weniger Einreichungen in der Event-Jury. Das überraschendste war, dass es kaum Überraschungen gab. Also Projekte, die man vorher nicht auf dem Schirm hatte und die einen vom Hocker im Homeoffice hauten.

Überraschend war die Einreichung des CDU-Hybrid-Parteitages. Beim zweiten Blick, nämlich auf die Einreicheragentur Serviceplan, dann doch nicht. Denn die Kreativen sind bekannt und manchmal berüchtigt für viele Einreichungen, oft reine Awardprojekte. Der CDU-Parteitag war öffentlich und kein Fakeprojekt.

Auch wenn ich politisch mein Kreuz anders setze, bei der Jurysitzung kam ich nicht umhin, Respekt zu zollen. Das Inszenierungskonzept, Bühnen-, Motion- und Sounddesign, virtuelle Interaktionselemente für die Delegierten, die Parteitagswebsite sowie das Konzept der in Echtzeit ins Livebild integrierten Augmented-Reality-Elemente stach aus allen hybriden und Online-Projekten deutlich heraus. Deshalb gab es einen Bronze-Nagel für den 33. Parteitag der CDU Deutschlands "Erster volldigitaler Parteitag Deutschlands" in der Kategorie Event > Event Craft > Rauminszenierung.

Hans Rosenthal hätte seinen legendären Sprung „Das ist Spitze“ zu einem weiteren Projekt gemacht. Es räumte zweimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze ab, aber nicht in der Event-Jury, wo es das auch verdient hätte. Da der Film in der Jury-App nicht vorlag, wurde das Projekt nicht gewürdigt. Es geht um BMW #NEXTGen 2020 "Reset the Mindset" von Elastique.

Elastique kombinierte Talkshow-Elemente, Influencer-Videos, Infotainment-Formate, dokumentarisches Material und hochmoderne Präsentationen und bündelte das in einem Streamcast-Erlebnis, das über eine digitale Plattform zugänglich war. Um möglichst viel Flexibilität zu bieten, verband Elastique traditionelle TV-Studioelemente wie eine Talkshow-Ecke mit einem virtuellen Produktions-LED-CAVE. Aber auch so reichte es, unter die Top-Ten der Kreativen im Gesamtranking des Wettbewerbs zu kommen. Chapeau!

Wie hart der Nagel als Award-Währung ist und wie hart die Jury mit den Projekten ins Gericht geht, musste eines der ganz wenigen Hybrid-Projekte mit nennenswertem Live-Publikum erfahren. Es gab keinen Corona-Bonus für den Magenta Moon Garden von Flora Fauna Visions.

Magenta Moon – Neues Entdecken! Unter diesem Motto lud die Deutsche Telekom im Oktober 2020 zum Magenta Moon Campus Berlin ein. Zwei Wochen lang setzte das Unternehmen Digitalisierung in Szene. Die Erlebniswelt am Leipziger Platz in Berlin machte Lust auf ein Bildungsabenteuer, als Lern- und Spielplatz, Digitalwerkstatt und hybride Gesprächsplattform. Die Besucher*innen erwartet ein Mix aus Workshops, Talks, Maker Sessions und Musik – erlebbar vor Ort unter entsprechenden Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen und auf www.magentamoon.de als Livestream-Angebot. Umsetzung, Konzept und Mut hätten mehr als nur eine Auszeichnung verdient.

Das Fazit, ich hätte mutigere und kraftvolle Projekte erwartet. Aber das kommt vielleicht noch in der neuen ADC-Award-Saison.

Autor: Stephan Schäfer-Mehdi

Foto: Deutsche Telekom AG

Messe-Lockdown kostet bisher 40 Milliarden Euro

Messe EinlassportaleDer Lockdown für die Messewirtschaft hat zu massiven Folgen für die gesamte deutsche Wirtschaft geführt. Nach Berechnungen des AUMA, Verband der deutschen Messewirtschaft, auf der Basis einer Ifo-Studie haben Absagen von Messen aufgrund von Corona-Maßnahmen bisher zu einem gesamtwirtschaftlichen Verlust von 40 Milliarden Euro geführt. Abgesehen von September und Oktober 2020 durften seit März 2020 keine Messen stattfinden und auch das 2. Quartal 2021 wird für Messeveranstalter weitgehend ausfallen. Allerdings haben einige Bundesländer wie Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen in den letzten Tagen erste Perspektiven für einen Messe-Neustart formuliert, die abhängig sind von der Unterschreitung bestimmter Inzidenzwerte.

Dazu Jörn Holtmeier, Geschäftsführer des AUMA: „Das sind wichtige erste Schritte auf dem Weg aus dem Messe-Lockdown. Die günstige Entwicklung der Infektionszahlen erlaubt es, jetzt überall Zeichen zugunsten der Wirtschaft zu setzen. Andernfalls wird die andauernde Hängepartie dazu führen, dass die Existenz von Veranstaltern, Messebau-Unternehmen und vielen anderen Partnern der Messewirtschaft gefährdet wird.“ So seien die erheblichen Umsatzrückgänge von Hotellerie, Gastronomie, Bahn, Luftverkehr oder Taxis zu einem erheblichen Teil auf die Stilllegung des Messebetriebs zurückzuführen.

Quelle: www.blachreport.de

Abbildung: Verwaiste Messe-Eingänge (Foto: AUMA)

Webcast zum Thema Hybrid-Events auf YouTube

Studio Blach HybrideventsAuf YouTube erschien ein neuer Webcast der Serie „Studio Blach – Live aus dem H’Up“. Im Fokus steht diesmal das Thema „Hybrid-Events“. Diskutiert haben im H'Up, dem Studio auf dem Messegelände Hannover, Mechthild Knopp von Epson Deutschland, Nadja Kahn von KahnEvents, Arno Reich von der Deutschen Messe AG und York Schlüter von der Agentur Eventives.

Hybride Events, ohnehin seit mehreren Jahren bei vielen Veranstaltern auf dem Vormarsch, werden mit ihren Potentialen immer beliebter und treffen den Nerv der Zeit wie kaum ein anderes Format. Ein Hybrid-Event schafft eine Verbindung der Gäste im Studio oder in einer Eventlocation zu weiteren Teilnehmern am Bildschirm. So lässt sich ortsunabhängig und ohne wesentlichen Mehraufwand die Reichweite einer realen Veranstaltung erhöhen.
Herausforderungen gibt es aber auch. Stichworte sind Emotionalisierung, Kommunikation, Interaktion und Motivation.

Die Reise in die neue Veranstaltungswelt birgt für Teilnehmer und Besucher wie für Veranstalter gleichermaßen Chancen und Vorteile – beginnend bei den Kosten, denn für Anreise und Übernachtungen sind deutliche geringere Aufwendungen zu verbuchen. In vielen Städten und Veranstaltungsorten wird man das mit Stirnrunzeln beobachten – Stichwort Umwegrentabilität und damit sinkende Steuereinnahmen. Für Veranstalter schrumpfen die Kosten für Präsentationsflächen und Raummieten. Die Anbieter werden das weniger gern sehen. Dagegen darf die Umwelt aufatmen – der Verzicht auf An- und Abreise zur Event-Teilnahme sorgt für eine verbesserte CO2-Bilanz.

Während Reise-, Raum- und Hospitalitykosten bei Hybrid-Events sinken, ist der Aufwand für die Planung und Umsetzung dem einer Präsenzveranstaltung durchaus gleichzusetzen. Im Fokus erfolgreicher Events stehen Inszenierung, Spannungsbogen und Emotionalisierung des Live- und Online-Publikums. Dafür müssen abhängig vom Veranstaltungsformat und den Inhalten Einspieler, Gamification, Votings und andere interaktive Elemente mit den erforderlichen Bestandteilen von Live-Events wie einem Bühnenbild mit entsprechender technischer Ausstattung zusammengebracht werden.

Studio Blach – Live aus dem H’Up ist ein Webcast von und für die Eventbranche, der als Diskussionsplattform und Talkformat für Insider und Spezialisten rund um die Messe- und Eventbranche positioniert ist.

Quelle: www.blachreport.de

Abbildung: Studio Blach im H’Up Hannover (Screenshot: BlachReport)

Startschuss für die Sundowner 2021: AfterWorkshops zu topaktuellen Themen

shutterstock sundownerFachwissen und Live-Austausch mit Experten zu den Themen Digital Marketing, Kommunikation, Persönlichkeit, Eventmanagement und -sicherheit: Kompakte Online-Workshop-Session im Juni 2021.

Gute Ideen entwickeln, besser online kommunizieren und produktiver sein im Homeoffice – das liest sich wie eine Reihe guter Vorsätze, sind aber in dem Fall eine Auswahl der diesjährigen Themen für die Sundowner-Reihe des Studieninstituts für Kommunikation. Ab dem 14.06.2021 startet das Studieninstitut jeweils um 18 Uhr mit kurzen, informativen Online-Trainings direkt nach Feierabend.

Ob es um das Kennenlernen und richtige Nutzen von Google My Business geht oder um Themen wie Hygienemaßnahmen, Digitale Events oder Content-Management: Bei den 90-minütigen „AfterworkShops“ ist sicherlich für jeden etwas dabei. Neben attraktiven Themen vermittelt von Fachexpert*innen erhalten die Teilnehmer*innen zudem eine Teilnahmebestätigung. Die Gebühren belaufen sich auf Euro 49,00 für jeweils einen 90minütigen digitalen Wissens-Snack.

DAS SUNDOWNER PROGRAMM 2021

  • 14.06.2021 Besser online – mit Google My Business (Christina Quast, Hashtaghüterin)
  • 16.06.2021 Besser online kommunizieren (Freddy Allerdisse, mundwerkkunst)
  • 17.06.2021 Kreativ/produktiv im Homeoffice sein – und bleiben! (Marc Buchholz, Marc Buchholz Consulting)
  • 21.06.2021 Digitale Events 2.0 (Marco Dröge & Sascha Syndicus, face to face GmbH & eye2eye GmbH)
  • 22.06.2021 Gute Event-Konzepte (Kai Janssen, Freier Creative Director & Dozent)
  • 23.06.2021 Hygiene Respons – mit Verantwortung in die neue Realität (Christian Otto, COAR die Cateringarchitekten GmbH)

Jeder Online-Workshop findet von 18:00 bis 19:30 Uhr statt. Infos, Speaker und die Anmeldung gibt’s unter www.studieninstitut.de/sundowner. Bei Fragen melden Sie sich gerne beim Studieninstitut-Beratungsteam unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder auch telefonisch unter der Hotline: 0800/77 92 37-0 (bundesweit kostenfrei).

Autor: Studieninstitut für Kommunikation GmbH
Fotonachweis: shutterstock.com/happy_contributors


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